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1. Herren schaffen Sensation/4:0 gegen Frankenthal hält Hessen in der 2. Bundesliga

Der Limburger HC hat beim Saisonfinale die Sensation geschafft und bleibt durch ein 4:0 über die TG Frankenthal in der 2.Bundesliga. Zwei Minuten vor Spielschluss lenkte Max Polk die Kugel zum spielentscheidenden Treffer ins Tor. Ein Sieg mit unter vier Toren Vorsprung über die Pfälzer hätte dem LHC nicht gereicht. Denn der ebenfalls noch abstiegsgefährdete HC Ludwigsburg blieb im Fernduell durch ein 2:1 bei Absteiger Dürkheimer HC vor den Lahnstädtern. Mit den Weinstädtern steigen der SC Charlottenburg aus Berlin sowie eben die Frankenthaler ab, die schockiert nach Abpfiff auf ihrer Spielerbank kauerten. Ein Heimsieg über Frankenthal war dem bisherigen Südgruppen-Drittletzten über die Pfälzer schon zuzutrauen gewesen. Doch sie mussten nicht nur drei Punkte, sondern auch noch sieben Treffer in der Tordifferenz aufholen. Dass selbst aus dem eigenen Umfeld den Limburgern kaum einer vor dem Spiel einen Kantersieg in dieser Höhe zugetraut hätte, schien die Heimmannschaft extrem zu beflügeln. Kurz vor der Partie war noch von Kapitän Laurens Meurer zu hören: „Wenn niemand mehr an uns glaubt, wir glauben an uns“. Und dementsprechend engagiert und hochkonzentriert trumpfte der LHC auf. Bereits nach zwei Minuten stand es durch eine von Meurer verwandelte Strafecke 1:0. Favorit Frankenthal fühlte sich offenbar nach einer überzeugenden Rückrunde vor der Partie zu sicher. Dementsprechend schockiert waren die Gäste, als im zweiten Viertel Max Müller dann auch noch das 2:0 markierte. Die Stimme von Stadionsprecher Jürgen Dechent dröhnte den Spielern der Turngemeinde in den Ohren: „Ein Tor pro Viertel. Wir schaffen das 4:0“. In der Pause wurde den Pfälzern klar, dass sie langsam mal mehr tun und möglichst ein Tor erzielen mussten, um der Aufholjagd der Hessen ein jähes Ende zu bereiten. Es gab mehrere Situationen, wo der LHC auch gegen nun aggressiv anstürmende Gäste das Glück des Tüchtigen benötigte. An diesem Tag aber schien der Hockeygott jedenfalls Limburger zu sein. Natürlich waren die Gastgeber über weite Strecken besser. Doch Frankenthal ist an normalen Tagen eigentlich zu gefährlich, dass man sie als Abstiegskandidat mit 4:0 vom Feld schießen könnte. Da brauchte es schon die sicherlich stärkste Saisonleistung. Routinier Meurer behielt im dritten Viertel die Nerven, verwandelte eiskalt einen Siebenmeter zum 3:0. „Ein Tor fehlt noch zur 2. Bundesliga“, dröhnte es im Albert-Collée-Stadion aus den Lautsprechern. Aber in den letzten 15 Minuten taten sich die Hessen bei stets gefährlich bleibenden Gegnern schwer, noch das eine nötige Tor zu schießen. Kurz vor Schluss wurden den Gästen auch noch zwei Strafecken zugesprochen. Hätte Frankenthal nur eine verwandelt, wäre das für den LHC der Abstieg in die Regionalliga gewesen. Die Uhr tickte immer mehr herunter. Fünf Minuten vor Ende wurde der Limburger Anhang immer nervöser und die Frage war, wann würde Trainer Marcus Gutz mit einem elften Feldspieler für den Keeper in volles Risiko gehen? Aufatmen bei einem Frankenthaler Heber, der knapp über die Torlatte ging. Weiter beim LHC dann volle Kraft nach vorne. Max Polk erwischte die Kugel im Schusskreis und lenkte sie zwei Minuten vor Schluss zum 4:0 über die Linie. Plötzlich war Frankenthal der Jäger und musste ein Tor schaffen, um die Wende und den Klassenerhalt zu schaffen. Der Gast nahm den Keeper heraus und warf alles nach vorne. Doch weder wollte Frankenthal noch das 1:4 gelingen, noch den Lahnstädtern das erlösende 5:0. 120 Sekunden wirkten wie eine Ewigkeit. Dann fielen die Limburger sich in die Arme. „Ich habe gesagt, wir schaffen das. Jedes Viertel ein Tor und dann haben wir es“, erwies sich Trainer Gutz als Prophet. So selbstbewusst er aber vor der Partie vor seine Spieler trat: „Irgendwo im Hintergrund befürchtet man immer, Frankenthal schießt noch das eine Tor“. Doch seine Spieler hätten an diesem Tag alles richtig gemacht, seine Marschroute hundertprozentig umgesetzt, so Gutz.rk

 

Es spielten:

Moritz Müller (TW), Jonas (TW), Bäder, Böckling, Jannis Collée, Julien Collée, Koch, Kreß, Meurer (2 Tore), Max Müller (1), Peters, Polk (1), Lars Schmitt, Lennard Schmitt, Lukas Schmitt, Schneider, Tomas

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