Neues aus dem Club

LHC: Ab in den Süden

Richtungsweisendes Wochenende in München mit Endspiel 2 und 3

Am kommenden Wochenende trifft der Limburger Hockeyclub in München zunächst am Samstag um 16 Uhr auf den ASV München, bevor er am Sonntag um 12 Uhr in der Halle am Marsplatz auf den Rot-Weiss München trifft.

Es stehen also die Endspiele 2 und 3 um den Klassenerhalt an. Die Tabellenlage hat sich zwar nach dem Sieg vom vergangenen Wochenende etwas verbessert, sie ist aber durch die ausgefallenen Spiele weiter trügerisch. Da zwei Mannschaften den Gang in die 2. Regionalliga antreten müssen, ist das Erreichen des Platzes 4 Voraussetzung für den Klassenerhalt.

Zunächst trifft der LHC auf den punktgleichen ASV München, dem man im Hinspiel mit 3:4 unterlag. Die Spiele des ASV waren bisher nicht sehr torreich, so dass erneut mit einer engen Partie rechnen ist. Da das Spiel der Akademiker sehr defensiv angelegt ist, kann mit entscheidend sein, sie nicht deutlich in Führung gehen zu lassen. In wieweit die Limburger Truppe nach der langen Anfahrt nach München direkt voll konzentriert und hellwach  auf dem Platz stehen wird, wird für Trainer und Betreuer eine der größten Herausforderungen sein.

Am Sonntag geht es zur Mittagszeit gegen den HLC Rot-Weiss München, bei dem der frühere  LHC Torwart Nils Kowalczek heute im Präsidium sitzt. Die Rot-Weissen sind nach bisher  unglücklichen Niederlagen mit 3 Punkten das Schlusslicht der Tabelle. Sie haben aber das bisher knappste Ergebnis gegen den unangefochtenen Gegner HTC Würzburg erreicht und sind den Franken nur mit 2:3 unterlegen. Die Leistung der Mannschaft ist nicht zu unterschätzen.

Am Wochenende sind also 6 Punkte zu vergeben. Die Höhe der Punktausbeute, die man wieder in den Norden zurückbringen kann, wird entscheidend sein für den Klassenerhalt.

Rot-Weiss bietet am Sonntag auf seiner YouTube Seite einen Livestream an. Für das ASV München Spiel am Samstag plant der LHC einen Livestream.

1. Herren gewinnen Endspiel Nr. 1

Der Limburger Hockeyclub gewinnt das erste von fünf Endspielen am Sonntag in der Kreissporthalle mit 10:6 gegen den TFC Ludwigshafen. Dabei zeigten die Limburger dieses Mal innerhalb einer Spielzeit ihr vielfältiges Gesicht und ihre gesamte Leistungsbreite.

Entsprechend vielfältig sind auch die Urteile über die Leistung der Hessen.

Das  Spiel begann wie das Auftaktspiel in Ludwigshafen in der Hinrunde. Ehe man es sich versah lagen die Limburger mit 0:3 zurück. Wenig lief zusammen bis Lukas Schmitt, diesmal vor der Schlusssirene des 1. Viertels, den Anschlusstreffer zum 1:3 herstellte. Zuvor war Julien Collée am Pfosten des gegnerischen Tores gescheitert. 

Als die Pfälzer zu Beginn des zweiten Abschnitts den drei Tore Abstand zum 1:4 wiederherstellten, vertieften sich die Sorgenfalten im Limburger Publikum deutlich. Doch für das heimische Team war das Gegentor der Weckruf um die Schlagzahl deutlich zu erhöhen. War man zuvor meist zu spät am Ball und konnte dem zur Folge auch kaum einen nennenswerten Spielfluss aufbauen, gelang bei dem deutlich erhöhten Tempo doch nun sehr viel mehr.

Innerhalb von 2 Minuten verkürzte Max Müller mit 2 Treffern den Rückstand auf 3:4. Lukas Schmitt gelang kurz darauf der Ausgleich. Zwar konnte Ludwigshafen erneut mit 5:4 in Führung gehen, doch Anton Schütt glich noch vor der Halbzeit zum 5:5 aus. Wie im Hinspiel auch stand es zur Pause unentschieden. Doch anders als im Hinspiel bestimmen die Hessen in der zweiten Spielhälfte das Spiel.

Die erste Sturmreihe der Limburger mit Lukas Schmitt, Max Müller und Julien Collée brachten die Hessen mit jeweils einem Treffer mehr als deutlich in Führung. Wie ein Schönheitsfehler wirkte das 8:6 der Gäste, ehe Armin Juncker und erneut Max Müller den 10:6 Endstand herstellten.

Im ersten Viertel lief in der Tat wenig zusammen, was aber auch den Abstimmungsschwierigkeiten aufgrund der begrenzten Trainingsmöglichkeiten vor der Rückrunde zuzuschreiben war. Während des 2. Viertels gelang es dann, in der Leistung wieder an das Niveau des Dürkheimer Spiels anzuknüpfen. In den beiden letzten Vierteln zeigte die Mannschaft teilweise ein spielerisches Niveau wie einst in den  Bundesligazeiten.

Die drei Punkte bleiben in Limburg. Am kommenden Wochenende geht es mit den Endspielen 2 und 3 gegen den ASV München, Samstag 16 Uhr, sowie Rot Weiss München, Sonntag 11 Uhr, weiter. Beide Partien finden ohne Publikum statt.

Die männliche U18 vom LHC erreicht vor heimischem Publikum den 3. Platz der Hessenmeisterschaft

Am vergangenen Samstag fand in der Kreissporthalle Limburg die Endrunde der Hessenmeisterschaft statt. Für die Limburger A-Jugend in der eigenen Halle natürlich ein besonderes Erlebnis. Unter Einhaltung aller derzeit gültigen Hygieneregeln, fanden sich doch einige Zuschauer in der Halle ein, besonders auf Limburger Seite. Die Fans sorgten für eine tolle Atmosphäre bei dieser Hessenmeisterschaft.

Mit dieser Unterstützung im Rücken trat der LHC im ersten Halbfinale gegen HC Bad Homburg an.

Nach anfänglichem Abtasten übernahm Limburg die Kontrolle über das Spiel. Bad Homburg fand keine Mittel, um Limburg in Bedrängnis zu bringen. Die Jungs vom LHC spielten sich hingegen einige Chancen heraus. Leider haperte es noch im Abschluss, sonst hätte es Mitte der ersten Halbzeit schon 3:0 stehen können. Die erste halbe Chance hatte der HCH erst in der 10. Spielminute, Maxi Flick im Tor hatte jedoch keine Probleme damit.

Nach Foul und anschließendem Meckern erhielt ein Homburger Spieler eine 2-Minuten Zeitstrafe. Limburg spielte die Überzahl konzentriert aus, und so war es Raphael Schickel, der nach Vorarbeit von Armin Juncker den LHC mit 1:0 in Führung brachte. Kurz danach ging es in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete: Limburg weiter mit kontrolliertem Spiel und den ersten Chancen, Bad Homburg jedoch mit dem Versuch, den Druck auf Limburg zu erhöhen. Nach 5 Minuten der zweiten Halbzeit erneut Unterzahl für Bad Homburg. Limburg spielte die Überzahl clever aus. Schon nach wenigen Sekunden erhöhte Toni Schütt auf 2:0. Alles nach Plan also. Allerdings verloren in den folgenden 5 Minuten die Limburger Jungs den Faden. Nach unnötigem Ballverlust durch den LHC verkürzte Bad Homburg auf 2:1.

Nur kurz darauf erhielt Neill Kollenbroich wegen angeblichen Ballwegspielens eine fragwürde gelbe Karte. Auch Bad Homburg ließ sich in Überzahl nicht lange bitten und glich zum 2:2 aus.

Wiederum nur kurz später ging der HCH nach kurzer Ecke sogar mit 2:3 in Führung. Limburg wachte nun wieder auf und drängte seinerseits auf den Ausgleich. Nach Foulspiel im Kreis entschieden die Schiedsrichterinnen auf kurze Ecke für den LHC. Armin verwandelte die Ecke sicher zum 3:3-Ausgleich. Da bis zum Schlusspfiff nichts mehr passierte, musste der Sieger des Spiels und damit der erste Finalist im Penaltyshootout ermittelt werden. Nichts für schwache Nerven. Und nach insgesamt 8 Penaltys erzielte Bad Homburg den entscheidenden Treffer.

Nach einer überlegen geführten Partie, in der die Jungs vom LHC nur für 5 Minuten nachließen, natürlich eine bittere Niederlage, besonders in der eigenen Halle.


So blieb das
Spiel um Platz 3 gegen den Rüsselsheimer RK, das sein Halbfinale gegen den SC 80 1:6 verloren hatte. Natürlich für sich selbst, aber ganz besonders für Ihren langjährigen Trainer Lukas Schmitt und die lautstarken Fans in der Halle wollten die Jungs vom LHC dieses Spiel unbedingt gewinnen.

Mit teilweise sehenswertem Kombinationshockey ging der LHC nach Toren von Toni Schütt (2) und Neill Kollenbroich (kurze Ecke) mit 3:0 in Führung. In der letzten Minute der ersten Halbzeit verkürzte der RRK nach kurzer Ecke und nicht nachvollziehbaren 7-Meter auf 3:2.

Nach der Pause ging es Munter hin und her. Rüsselsheim versuchte es mit Druckspiel. Der LHC konnte sich jedoch immer wieder freispielen und kam zu einigen guten Chancen. So traf Neill nach kurzer Ecke zum 4:2, Armin erhöhte nach starkem Spielzug auf 5:2, der RRK verkürzte per Ecke auf 5:3. Erneut war es Neill der per Ecke zum 6:3 traf.

Kurz darauf dann das 6:4 durch den RRK. Torhüter Lukas Weis verhinderte in der letzten Minute noch einen weiteren Anschlusstreffer durch die Jungs vom Main. So blieb es beim verdienten Sieg und dem dritten Platz der Hessenmeisterschaft.

Glückwunsch an das Team um Trainer Lukas Schmitt!

Es spielten:

Maxi Flick (TW), Armin Juncker (2), Neill Kollenbroich (3), Finn Mourik, Markus Müller, Raffael Schickel (1), Anton Schütt (3), Lukas Weis (ETW)

Trainer: Lukas Schmitt

Knappe Niederlage und verdienter Sieg der MU14

Endspiel 1 von 5 für den LHC

Aufgrund der besonderen Tabellenkonstellation der 1. Regionalliga Süd, in der das Verfolgerfeld von Spitzenreiter Würzburg alles auf gleichem Punktniveau liegt und es am Ende der Saison zwei Absteiger geben wird, ist jedes Spiel der Rückrunde wegweisend für den Klassenerhalt. Aus dieser Situation heraus müssen die jungen Spieler des Limburger Hockeyclubs jedes Spiel als Endspiel begreifen. 

Nach den Erfahrungen der Vorrunde, in der die junge Mannschaft das komplette Leistungsspektrum abdeckte, dürfte das die größte Herausforderung werden. Nur wenn es der Mannschaft gelingt, konstant an das Niveau gegen Dürkheim anzuknüpfen, und es zu halten, wird man sich aus dem Abstiegsstrudel heraushalten können. Ansonsten wird der Druck anwachsen und die Spannung mit jedem Spiel größer. 

Die Ausgangslage ist wie immer beim LHC gemischt. Die berufliche Belastung hielt bei vielen Spielern, insbesondere aber bei den Routiniers auch über die Feiertage an. Entsprechend wenig konnte mit dem kompletten Kader trainiert werden.

Am kommenden Samstag ist die körperliche Verfassung der A-Jugendlichen durch die Teilnahme an der Endrunde der Hessenmeisterschaft wieder einem Belastungstest ausgesetzt. Ob die Körner im Tank der Jungs auch noch für das komplette Regionalliga Spiel reichen, wird die große Frage sein. Auf der positiven Seite zeichnet sich die Rückkehr des Limburger Spielführers Max Müller ab. 

Für alle Mannschaften gilt aber, in diesen Corona-Zeiten kann niemand vorhersagen, mit welchem Kader die Mannschaften in das nächste Spiel gehen werden. In wieweit Ausfälle kompensiert werden können, wird sicherlich auch ein bedeutender Faktor sein.

All dies vorausgeschickt, empfängt der LHC am Sonntag um 11:00 Uhr in der Kreissporthalle den Tabellennachbarn TFC Ludwigshafen. Gegen das Team aus Rheinland-Pfalz hatten die Hessen im Auftaktspiel mit 6:4 auswärts verloren.

Zu diesem Spiel in der Kreissporthalle sind Zuschauer unter der Prämisse der 2G+ Regelung zugelassen. Der LHC plant, nach der guten Zusprache in der Vorrunde, erneut einen Lifestream auf der YouTube Seite Limburger HC Live anzubieten.

LHC mit neuer umweltfreundlicher Flutlichtanlage

 

"Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages"

 

"Nationale Klimaschutzinitiative"

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab:

Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei.

Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen."

 

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/leitlinien/anmeldung

 

Beteiligte Partner:

Förderer und Projektträger Jülich, (Bundesumweltministerium)

Förderer: Stadt Limburg, Kreis Limburg-Weilburg, Land Hessen

Ausführender: Kandem-Leuchten GmbH Diez

 

Förderkennzeichen: 03K14604

 

BILDERGALERIE SOMMERCAMP 2021

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 08. Oktober 2021

Protokoll LHC MV 08 10 2021.pdf
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LHC Chronik

 

Ihr seid neu im Limburger HC, oder aber schon seit Jahren Mitglied, Fan oder interessiert an der Geschichte des

Limburger HC ?

 

In unserer Chronik zeigen wir Euch Bilder, Kommentare und Berichte und die Geschichte des Limburger HC aus den letzten 98 Jahren.

 

Für nur 25€ könnt Ihr eine gebundene Ausgabe erwerben.

Jeden Donnerstagabend oder bei unseren Heimpsielen im Büro oder bei einem Vorstandsmitglied nachfragen.

Wer kennt sie noch ?!

Kultschläger aus den 70ern.

Karachi King Super

Im Besitz von unserem Freizeithockeyspieler Stefan Müller der zu der Zeit in Pakistan lebte !

Unsere Clubanlage , eine der schönsten in Deutschland

 

Hier die Mannschaft die den Aufstieg in die 1.Bundesliga ermöglichte (1974) auf dem Rasenplatz des VfR07.
(hi li Jürgen Fiedler, Arno Jung, Thomas Koch, Michael Hinrichs, Seppl Wolf,Paul Lissek, Berni Bude, Erhard Polk, Klaus Kleiter, Christoph Pégardien/ vo li Gerhard Lissek, Bodo Spielkamp, Bernd Seck, Ulli Dillmann, Peter Litzinger.

LHC SOCIAL WEB

Berichte im regionalen Portal Sport11