Berichte aus dem 2. Quartal 2013 // 1. Teil

C-Knaben beim SC 80-Pfingsturnier mit viel Spaß und guten Leistungen

21.05.2013. Zum ersten Mal hieß es für die C-Knaben: Zelten bei einem großen, internationalen Pfingstturnier.

 

Dabei stand nicht nur der Sport im Vordergrund, ebenso wichtig war der Spaß im „LHC-Camp“, wo es durch die Teilnahme der Limburger B- und A-Knabenteams ziemlich turbulent zuging….;-). Vielen Dank an dieser Stelle an alle Trainer, Eltern und Betreuer, die den Dauerhunger der Jungs und die wechselnden Wetterbedingungen perfekt im Griff hatten.

 

Zum Sportlichen:
Die Gegner der C-Knaben kamen bei diesem Turnier aus ganz Deutschland.
Der erste Gegner war eher ein unbekannter, Club Raffelberg aus Duisburg.
Um den Spielverlauf zu beschreiben, könnte hier nun der Standardtext stehen.

 

Das erste Spiel…., noch nicht ganz wach….
Gegen einen sehr engagiert spielenden Gegner hatte die noch etwas zurückhaltende Mannschaft keine Chance. Schnell lag man 3:0 zurück. Gegen Ende der Partie wurden die Jungs zwar etwas besser und Moritz gelang der Anschlusstreffer zum 3:1. Am Ende hieß es jedoch 4:1 für die Duisburger.

 

Gegen RW Bergisch-Gladbach mussten die Jungs auf ungewohnten Naturrasen ran.
Das machte aber nichts. Trainer Paddy nahm eine Umstellung im Team vor die sich schnell bewehrte. Armin war es, der die langen Bälle seiner Abwehrspieler gleich drei
Mal nutzen konnte, bevor Neill und Len zum 5:0 Endstand einschossen. Und das auf einem Rasen, auf dem selbst Fußbälle kaum zu sehen gewesen wären.
Im Anschluss ging es gegen den stark einzuschätzenden Harvestehuder THC aus Hamburg.

 

Was nun folgte versetzte die mitgereisten Fans in Erstaunen und Begeisterung. In einem sehr schnellen Spiel nahmen unsere Jungs die Hanseaten regelrecht auseinander. Die langen und schnellen Bälle aus der Abwehr heraus fanden ein ums andere mal die Stürmer vor dem Tor. Zu bemängeln wäre hier höchsten die Chancenausbeute.

 

Hochverdient (für die Nerven der Zuschauer allerdings doch recht knapp) wurde das Spiel am Ende durch zwei Tore von Finnjan mit 2:1 gewonnen.
Am Sonntagmorgen setzte das Team spielerisch sogar noch einen drauf.
Wären nicht die ersten 20 Sekunden gewesen. Direkt nach dem Anpfiff überrannten die Jungs von BW Berlin II unsere komplette Mannschaft und schossen das 1:0. Was nun folgte war eine hochklassige, auf beiden Seiten sehr schnell geführte C-Knabenbegegnung. Allerdings war auch hier die Chancenverwertung das Problem. Leider wollte unseren Jungs der eigentlich verdiente Ausgleichstreffer nicht gelingen. So ging das Spiel mit 0:1 verloren. Trotz des Ergebnisses sicher eine der besten Partien der Jungs.

 

Gegen BW Berlin I merkte man den Jungs dann die Müdigkeit an. Einige der C-Knaben hatten, weil sie bei den B-Knaben ausgeholfen hatten, bereits das 10. Spiel in den Knochen. Gegen die Berliner, die ausschließlich mit den älteren Jahrgängen und der doppelten Anzahl an Auswechselspielern am Start waren, war nichts mehr zu holen. 5:0 musste die Jungs sich geschlagen geben.

 

Ob es an der Ansprache von Trainer Alex Schütt oder am heranstürmenden Gewitter lag? Egal warum, Respekt verdient es allemal! Denn energiegeladen ginge es in die letzte Partie des Tages gegen RW Bergisch-Gladbach I.

 

Schnell war klar, dass das Team diese Partie gewinnen wollte und auch würde.
Dank eines eigentlich nicht mehr zu erwartenden Kraftaktes wurde das Spiel   5:2 gewonnen.
Am Montagmorgen ging es dann um Platz 5 gegen die Jungs aus Bremen.

 

Beiden Teams war die Anstrengung des Turniers anzumerken. Eine ausgeruhte C-Knabenmannschaft in Normalform hätte sicher gute Chancen gehabt, dieses Spiel für sich zu entscheiden. Da aber Kraft und die Konzentration fehlten, um den Ball bei einigen guten Chancen direkt auf der Linie noch in Tor zu schieben, ging dieses Spiel mit 0:1 verloren.
Unterm Strich bleibt es ein tolles, erlebnisreiches Hockeywochenende.
Der Mannschaft war phasenweise eine deutliche Leistungssteigerung anzumerken.

 

Ein 6. Platz von 12 Mannschaften zeigt, dass man mit den großen Clubs aus ganz Deutschland mithalten kann.
Es spielten:
Maxi Flick,  Armin Juncker, Neill Kollenbroich, Moritz Arndt, Finn Mourik, Anton Schütt, Lukas Weis, Noah-Gabriel Ludwig, Len Prebentow, Jos Prebentow, Finnjan Dick, Raphael Kathilu, Justin Schön

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3. Platz für die B-Jugend beim großen LHC - Pfingsturnier

Matteo Jung (grünes Trikot) im Turnierspiel gegen Argo Berlin
Matteo Jung (grünes Trikot) im Turnierspiel gegen Argo Berlin

21.05.2013. Eine tolle Werbung für den Hockeysport war das nationale Turnier für männliche und weibliche Teams des Jugend B-Bereichs im Albert-Collée-Stadion des Limburger Hockey-Clubs. Die männliche Jugend B der Gastgeber hielt gegen starke Konkurrenz hervorragend mit und konnte nach der Vorrunde sogar Platz eins belegen.

 

 

Leider hatte die Elf von Trainer Dirk Hilpisch dann Pech, als sie im Halbfinale das Siebenmeterschießen knapp mit 2:3 gegen Rot-Weiß Köln verlor. Laut Hilpisch wäre der Turniersieg auf jeden Fall machbar gewesen, wenn er in den Finalspielen hätte mit seinem besten Kader antreten können.

 

Doch wegen Krankheit, Verletzung oder privaten Terminen fehlten einige wichtige Spieler, so dass der LHC nur zu elft antreten und somit nicht wechseln konnte. „Sonst hätten wir gegen Köln sicher ohne Strafstoßschießen gewonnen“, ist sich Hilpisch sicher.

 

Die Kölner sicherten sich dann auch den Turniersieg durch ein 1:0 im Finale gegen den DSV Hannover. Das Spiel um den dritten Platz ging deutlich mit 4:0 gegen Wacker München an die Lahnstädter. Der LHC-Trainer geht nach seiner Meinung nach sehr vielversprechenden Turnierleistungen optimistisch in den Rest der Meisterschafts-Feldrunde.

 

Wenn die Mannschaft körperlich und vom Kopf her noch etwas mehr aus sich heraushole, dann sei er voll zufrieden mit seinen Spielern und auf Hessenebene einiges möglich.

Tristan Nebgen (grünes Trikot) im Turnierspiel gegen Argo Berlin
Tristan Nebgen (grünes Trikot) im Turnierspiel gegen Argo Berlin

„Wo wir leistungsmäßig derzeit wirklich stehen, wird der Sonntag zeigten“, weiß Dirk Hilpisch. Dann tritt der aktuelle Tabellenvierte um 17.30 Uhr im Eduard-Horn-Park gegen den bisher souveränen Spitzenreiter SC 1880 Frankfurt an.

 

Noch mehr zu tun gibt es für die weibliche Jugend B des LHC von Trainer Daniel Reinhardt, die im Feld im Pokal bei der weiblichen Jugend A spielt. Sie konnte beim eigenen Turnier nur den fünften und letzten Platz belegen und lediglich eines von acht Vorrundenspielen gegen Wacker München II gewinnen.

 

Das Turnier hat gezeigt, dass vor allem im athletischen Bereich noch Defizite bestehen, die vom neuen und hochmotivierten Trainer ausgemerzt werden müssen. Die Partien gegen stärkere Kontrahenten waren aber sicher gut für die weiblichen Limburger Jugendlichen, um einmal vor Augen geführt zu bekommen, welcher Trainingsaufwand und welcher Biss wirklich nötig sind, um überregional wettbewerbsfähig zu sein.

 

Das Limburger Turnier gewann Wacker München I mit einem 3:2-Erfolg nach Siebenmeterschießen über den Rheydter SV. Platz drei sicherte sich der RTHC Leverkusen, der die Vorrunde noch als Erster beendet hatte.

 

Auf jeden Fall war das Turnier für alle zehn beteiligten Mannschaften wichtig, um sich für kommende Pflichtaufgaben einzuspielen und weiterzuentwickeln. Von daher ist dem LHC für die Ausrichtung des Turniers zu danken, sowie dem bewährten Organisationsteam um Anja Nebgen, dass alles wieder einmal reibungslos ablief und die Gastvereine sicher kommendes Jahr gerne wieder nach Limburg kommen.

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Mädchen A beim internationalen Pfingstturnier von ETUF Essen

Hannah Bünning, Hannah Sandner, Roberta Schickel, Pauli Balser, Paula Häuser, Katie Wagner, Elena Seip, Maren Wolf, Maybrit Archner, Clara Arndt, Maike Behlau, Charlotte Dombach, Joline Langel, Moira Gerber, Lisa Lukanz, Katharina Dehm, Lina Dzierzawa
Hannah Bünning, Hannah Sandner, Roberta Schickel, Pauli Balser, Paula Häuser, Katie Wagner, Elena Seip, Maren Wolf, Maybrit Archner, Clara Arndt, Maike Behlau, Charlotte Dombach, Joline Langel, Moira Gerber, Lisa Lukanz, Katharina Dehm, Lina Dzierzawa

21.05.2013. Unsere Mädchen waren über das vergangene Wochenende für 3 Tage Gast beim internationalen Turnier in Essen für Mädchen A & Knaben A . In Starterfeld der Mädels von 6 Mannschaften spielte zunächst jeder gegen jeden.

 

Nach Niederlagen gegen Charlottenburg Berlin (0:1/Naturrasen), Amsterdam (0:4) und die Stuttgarter Kickers (0:2) sowie Siegen gegen RTHC Bayer Leverkusen (7:0) und ETUF Essen (2:1/Naturrasen) beendete man die Vorrunde (aufgrund des Torverhältnisses) auf einem guten 3. Rang. Bei den unter den ersten 4 Teams ausgetragenen Platzierungsspielen wiederholten sich die Ergebnisse aus der Vorrunde und spiegelten so auch die Kräfteverhältnisse recht gut wider.

Die Mannschaft verbrachte gemeinsam ein tolles, langes Wochenende und hat sehr viel (und phasenweise auch sehr gutes!) Hockey gespielt. Die Mädels kehrten ausgelaugt, aber guter Dinge und sicherlich mit sehr vielen Eindrücken nach Hause zurück. Das Wetter zeigte sich überraschenderweise an den ersten beiden Tagen von seiner besten Seite. Die Anlage von ETUF war beeindruckend (eigene Regattastrecke, Tennisstadion etc.) und das Turnier prima organisiert.

Mit dabei waren:
Hannah Bünning, Hannah Sandner (1), Roberta Schickel, Pauli Balser, Paula Häuser, Katie Wagner (1), Elena Seip, Maren Wolf (1), Maybrit Archner, Clara Arndt, Maike Behlau, Charlotte Dombach, Joline Langel (1), Moira Gerber (2), Lisa Lukanz, Katharina Dehm & Lina Dzierzawa (3);

die Trainer Philipp Koch & Chris Gerber sowie die Elternbetreuer (vielen Dank!!) Beate Sandner, Anna Wagner, Klaudia Bünning & Susanne Langel

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Teams der Tilemannschule Limburg siegen bei Regionalentscheid auf der Albert Collée Anlage

Die Mädchen und Jungen der Limburger Tilemannschule mit ihrem Trainer Mirco Hanke (rechts) gewannen den Feldhockey-Regionalentscheid.
Die Mädchen und Jungen der Limburger Tilemannschule mit ihrem Trainer Mirco Hanke (rechts) gewannen den Feldhockey-Regionalentscheid.

16.05.2013. Das Mädchen- und das Jungenteam der Limburger Tilemannschule von Trainer Mirco Hanke haben beim Regionalentscheid Feldhockey von „Jugend trainiert“ auf dem Platz des Limburger Hockey-Clubs ihre Titel verteidigt und vertreten die heimischen Farben somit am 11. Juni beim Landesentscheid in Rüsselsheim (Wettkampfklasse 3).

 

Nachdem die Tilemann-Jungs ihre Spiele beim Regionalentscheid souverän mit 8:0 gegen den Zweiten Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar und 15:0 gegen den Dritten Leo-Sternberg Schule Limburg gewonnen haben, streben sie beim Landesentscheid ebenfalls die Titelverteidigung gegen starke Konkurrenz aus Rüsselsheim und Hanau und die erneute Qualifikation für das Bundesfinale im Herbst in Berlin an. Bei den Mädchen wurde beim Regionalentscheid die Marienschule Limburg Zweiter und die Spielgemeinschaft Fürst-Johann-Ludwig-/Leo-Sternberg-Schule Dritter.

 

Hanke hätte die Marienschule vorher stärker eingeschätzt, doch wichtige Spielerinnen fehlten wegen Klausuren, so dass das Team geschwächt war und der Tilemann-Sieg in Ordnung ging. Ob die heimischen Zweiten des Regionalentscheides neben den Siegern auch am Landesentscheid in Rüsselsheim teilnehmen dürfen, hängt von der Zahl der gemeldeten Teams aus anderen Regionen ab.

 

In der Wettkampfklasse IV der jüngeren Spieler, wo teils auch gemischte Teams an den Start gingen, gibt es keinen Landesentschied. Hier wurde die Tilemannschule vor der Marien- und der Freiherr-vom-Stein-Schule Regionalsieger. Die Plätze vier bis sechs gingen an die Tilemannschule II, die Marienschule II sowie die Spielgemeinschaft Brechen/Selters.

Insgesamt 120 Kinder nahmen auf Kreisebene an "Jugend trainiert" im Feldhockey auf dem LHC-Platz teil.
Insgesamt 120 Kinder nahmen auf Kreisebene an "Jugend trainiert" im Feldhockey auf dem LHC-Platz teil.

Siegfried Böckling, Schulsportbeauftragter Hessen für Hockey, freute sich, dass bei dem Turnier insgesamt 120 Nachwuchsspieler aus dem Kreis Limburg-Weilburg an den Start gegangen seien, obwohl der Zeitplan für Schüler durch G8 und zunehmenden Nachmittagsunterricht die letzten Jahre immer enger geworden sei. Da bleibe kaum noch Zeit für Leistungssport, bedauerte Böckling.

 

Die Lehrer-Trainer Mirco Hanke und Marcus Gutz sowie Patrick Andrei, Inhaber der Stelle für das freiwillige soziale Jahr beim LHC, versuchten trotzdem alles, Talente an den regionalen Schulen zu sichten und dauerhaft für den Hockeysport zu begeistern. Hanke betonte, dass sowohl bei Jungs wie Mädchen mittlerweile einige Spieler in die Hessenkader gebracht worden seien, so dass die heimischen Teams auf Landesebene vorne mithalten könnten.

 

Für die Tilemannschule Regionalsieger wurden bei den Jungs Nils Jonas, Johann Schmidt-Opper, Leonhard Horz, Luca Seck, Kheto Jankowski, Thomas Peters, Leo Kirchner, Jannis Collée, Moritz Eder und Cederic Schmitt sowie bei den Mädchen Jasmin Chule, Katie Wagner, Hannah Sandner, Elena Seip, Julie Hertel, Lena Jordan, Stefi Yurov und Katharina Dehm.

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Drei tolle Tage der Mädchen B und C in Bad Kreuznach

Die Mädschen schwören sich vor dem Spiel auf ihren Teamgeist ein
Die Mädschen schwören sich vor dem Spiel auf ihren Teamgeist ein

14.05.2013. Das lange Himmelfahrt-Wochenende nutzten die jüngsten Mädchenteams des LHC für einen Ausflug zum reinen Mädchenturnier in Bad Kreuznach. Die Mädchen B und C testeten ihr Können mit dem Krummstab in unmittelbarer Nähe der Salinen gegen starkeTeams aus dem gesamten Bundesgebiet.

 

Die Gegnerinnen aus Köln, Hamburg, Nürnberg oder Duisburg erwiesen sich als gute Testgegner.

 

Die Mädchen B gewannen an den ersten beiden Tagen alle neun Spiele. Die Mädchen C hielt gut mit, hatte aber bei den in Hessen ungewohnten Penaltys Gegentore einstecken, die dann oft zu Niederlagen führten.

 

Dies gab der Stimmung bei beiden Teams aber keinen Dämpfer, denn das gemeinsame Zelten und andere gesellige Aktionen sorgten für gute Laune bei allen LHC-Mädels. Betreuerin Carmen und ihr "Männer-Team", bestehend aus einigen Papas, versorgten die Mädels kulinarisch und waren immer Ansprechpartner am Pavillion des Zeltlagers. So erlebten die Mädchen B und C drei tolle Tage an den Kreuznacher Salinen.

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1. Herren in München stürzen den Meister und kassieren Klatsche bei Obermenzing

Für den LHC und Christian Predikant (an der Kugel) lief es nur bei Rot-Weiß München
Für den LHC und Christian Predikant (an der Kugel) lief es nur bei Rot-Weiß München

13.05.2013. Der Limburger Hockey-Club hat in der 1. Feldhockey-Regionalliga am Wochenende sein schönstes und auch sein "hässlichstes" Gesicht gezeigt. Zunächst stürzte die Elf von Trainer Marcus Gutz  Spitzenreiter Rot-Weiß München mit 4:3, Sonntag folgte dann aber auf dem Fuß ein blamables 1:5 beim Mitabstiegskandidaten TuS Obermenzing.

 

Trotzdem hat sich die Lage im Kampf um dem Klassenverbleib für die Lahnstädter durch die überraschenden drei Zähler bei Rot-Weiß ein wenig gebessert. Zumindest hat sich Limburg wieder vor Nürnberg auf den vorletzten Tabellenplatz gekämpft und Anschluss ans hintere Mittelfeld gewonnen. Limburg hat jetzt erst einmal bis 8. Juni Punktspielpause.

 

Bis dahin wird die Runde der 2. Liga beendet und klar sein, wie viel Absteiger es aus der 1. Regionalliga Süd wirklich geben wird. Rettet sich oben der HC Ludwigsburg, wird es nur einer sein, sind es in einem engen Rennen um den zweiten Absteiger die Zehlendorfer Wespen, müssen zwei Teams aus der LHC-Staffel in die vierte Liga runter.

 

Marcus Gutz kündigte aber Sonntag an, dass er seinen Spielern noch einmal deutlich machen werde, dass Leistungen wie in Obermenzing in den noch ausstehenden vier Partien nicht mehr passieren dürften. „Mit weiteren solchen Auftritten ist man am Ende Letzter“, warnte er . Die ausstehenden Gegner Bad Kreuznach, Mainz, Erlangen und Nürnberg sind zwar alle der Papierform nach schlagbar, „aber wir haben gegen alle Vier das Hinspiel verloren“. Mut mache aber, so Gutz, die starke Vorstellung bei Spitzenreiter Rot-Weiß München. Das Ergebnis zeige, dass die Teams im Süden von der Leistungsstärke her dicht beisammen seien und es eben von der eigenen Einstellung abhänge, ob man seine Spiele gewinne oder verliere.

 

Bei Rot-Weiß hatten sich die Limburger (wieder mit Freddy Litzinger und Philipp Koch, dafür ohne den angeschlagenen Julien Collée und den beruflich unabkömmlichen Kay Tomas) die scharfe Kritik am Auftreten der letzten Wochen zu Herzen genommen und zeigten ein beeindruckendes Spiel. Die hochfavorisierten Gastgeber wurden frühzeitig durch Treffer von Lars Schmitt und Freddy Litzinger geschockt. Und als das mit mehreren asiatischen und britischen Nationalspielern gespickte Bayern-Team auf 2:2 ausglich und sogar das 3:2 erzielte, bewies der Gast enormen Charakter. Er bog die Begegnung noch durch Sebastian Sauer sowie einen laut Gutz eindeutig berechtigten Siebenmeter, verwandelt durch Benedikt Faustmann, um. „Der Sieg war mehr als verdient. München ist nicht so souverän wie gewohnt aufgetreten, aber wir waren heute auch einfach besser und hatten mit Abstand die klarereren Chancen“, lobte LHC-Trainer Gutz.

 

Darum konnte er es sich dann überhaupt nicht erklären, was am zweiten München-Tag in den Köpfen seiner Akteure vorging. Dabei hatten die Mitabstiegskandidaten Obermenzing und Mainz Limburg Samstag noch den großen Gefallen getan und sich 1:1 getrennt, so dass Limburg auf beide Teams vorübergehend zwei Zähler gut machen konnte. Von daher hätten die Hessen durch einen weiteren Erfolg bei den schwächeren Isarstädtern einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenverbeleib machen können.

 

Doch so sicher wie im Hinspiel der TuS noch mit 5:1 besiegt worden war, umso schwächer der sonntägliche Auftitt, der mit umgekehrtem Ergebnis für das junge Obermenzing-Team endete. Die Münchner agierten ordentlich, doch einzig und alleine der LHC selbst entschied die Begegnung durch zwei frühe individuelle Fehler zum 0:2 selbst gegen sich. Als durch einen weiteren dicken Abwehrschnitzer auch noch das vorentscheidende 3:0 fiel, verloren die Limburger Spieler völlig die Nerven. Unkontrolliert wurde in Zweikämpfe gegangen und viel gemeckert. „Wer in der zweiten Hälfte sechs Zeitstrafen kassiert und teilweise in doppelter Unterzahl spielt, der kann so ein Spiel einfach nicht gewinnen“, weiß Gutz.

 

Limburg: David Schneider, Laurens Meurer, Johannes Zubrod (1 Tor), Hans Schneider, Matthias Kreß, Christian Predikant, Felix Schneider, Lars Schmitt (1), Markus Bäder, Sebastian Sauer (1), Benedikt Faustmann (1), Philipp Koch, Freddy Litzinger (1), Patrick Andrei, Eike Oedekoven, Lukas Schmitt

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Damen verkauften sich teuer in Kassel - verlieren unglücklich mit 0:1

13.05.2013. Das Damen-Team des Limburger HC hat sich in der Verbandsliga beim Tabellendritten HC Kassel teuer verkauft.
Am Ende blieben die Gäste beim unglücklichen 0:1 aber trotzdem ohne Punkt und somit Schlusslicht der Tabelle.


„Wir hätten gewinnen können“, ärgerte sich Trainer Daniel Reinhardt. Limburg sei immer wieder mit Aktionen in den gegnerischen Schusskreis eingedrungen, doch der letzte Schritt vor dem Tor sei einfach nicht gemacht worden.

 

Entweder hätten die Stürmerinnen falsch gestanden oder eine Kasselerin habe die Kugel abgefangen. Außer dem Abschluss sei das Limburger Spiel aber insgesamt sehr ansprechend und gut gewesen, ist sich Reinhardt sicher.

 

Die erste Halbzeit der Partie verlief relativ ausgeglichen. Die gefährlicheren Chancen erspielte sich aber die Heimmannschaft, die auch 1:0 in Führung ging. In der zweiten Hälfte wurden die Limburgerinnen zwar besser, konnten ihre starke Phase aber nicht nutzen, um wenigstens auszugleichen, oder die Partie gar komplett zu drehen.

 

Da Limburg nur zu elft auf die lange Fahrt nach Nordhessen gegangen war und so die Wechselmöglichkeiten fehlten, mangelte es in der Schlussphase bei den Akteurinnen auch an Kraft, um Kassel noch einmal entscheidend unter Druck zu setzen. Ein Remis wäre den Spielanteilen nach sicherlich gerechter gewesen, doch wer in 70 Minuten das Tor nicht trifft, der wird eben meistens dafür bestraft.


Limburg: Sophia Stähler, Laura Sandner, Caroline Dechent, Hannah Kaiser, Christina Groß,  Laura Dzierzawa, Vanessa ThomeAlexandra Euler, Christiane Schmitt, Natalie Jehle, Rosa Wuth.

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2. Herren verlieren ersatzgeschwächt in Wiesbaden

13.05.2013. Der Limburger Hockey-Club 1b hat ersatzgeschwächt in der 1. Verbandsliga 0:4 beim Tabellenvorletzten DHC Wiesbaden verloren. Die Elf von Spielertrainer Remo Wierschke bleibt zwar vorerst auf Gruppenplatz fünf. Allerdings hat sich der Vorsprung auf die Hauptstädter auf nur noch zwei Punkte verringert.


Die erste Halbzeit in Wiesbaden verlief sehr ausgeglichen. Lediglich im Abschluss waren die Gastgeber körperbetonter und konnten sich so vor dem Tor zum 1:0 durchsetzen.

 

In der zweiten Halbzeit wurden letztendlich entweder kleine Fehler der
Hintermannschaft des LHC bestraft oder die kurzen Ecken von den Gastgeber genutzt.

 

So fielen in der zweiten Halbzeit für den DHC zwei Tore durch Ecken und eines aus dem Feld im 1:1  gegen den Torwart.
Trotz des deutlichen Ergebnisses hatte Limburg einige Torchancen, die durch die Wiesbadener Hintermannschaft aber alle abgewehrt oder vom Keeper gehalten wurden.Auch drei Limburger Ecken blieben leider ohne Erfolg.

 

„Trotzdem muss ich dem Limburger Spiel Anerkennung zollen, da in beiden Hälften großer läuferischer und auch kämpferischer Einsatz gezeigt
wurde“, resümierte Wierschke. Auch das Spiel über die Flügel sei oftmals gut vorgetragen worden. Lediglich der erfolgreiche Abschluss sei heute ausgeblieben, so der Trainer.

 

In einem von Anfang an recht körperbetonten Spiel war gegen Ende der
Spielzeit durch einige Verletzungen die Spielerzahl
der Limburger dezimiert. Einige Gästeakteure mussten so die Partie auch angeschlagen zu Ende spielen.

 

Limburg: Christoph Kirchner, Philipp Heun, Sebastian Moos, Constantin Waider, Till Nebgen, Moritz Nebgen, Remo Wierschke, Georg Fachinger, Stefan Baer, Moritz Müller, Jürgen Dechent, Achim Weber

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LHC-Nachwuchs überzeugte - auch mit Niederlagen!

Der Nachwuchs des LHC konnte am 04. & 05. Mai mit seinen Leistungen überzeugen. Die Mädchen A fuhren ihre ersten drei Punkte mit einem klaren 6:0 zu Hause gegen Eintracht Frankfurt ein, während die Mädchen C in Wiesbaden eine ansteigende Leistung zeigten. Trotz der Niederlagen waren alle Beteiligten zufrieden, "weil das Training so langsam fruchtet". Die männliche Jugend B zeigte bei der Eintracht in Frankfurt mit einem Sieg, wer das Spiel bestimmte, Sie gewannen verdient mit 4:0.

"Hockey-Day" war eine glänzende Nachwuchswerbung für den LHC

05.05.2013.Der „LHC Hockey Day“ des Limburger Hockey-Clubs hat Verantwortlichen und Kindern viel Spaß gemacht und erwies sich für den Verein als glänzende Nachwuchswerbung. Vorsitzender Götz Müller, der bei der "Hockey-Olympiade" selbst eine Station betreute, zeigte sich sehr zufrieden, dass so viele Familien mit ihren Kindern auf den Platz im Albert-Collée-Stadion im Eduard-Horn-Park gekommen seien und mitgemacht hätten.

 

Während die Erwachsenen es sich an der Grillhütte mit Essen und Getränken gemütlich machen konnten, wurde den Kindern sportlich einiges geboten. Viele frühere Bundesligaspieler wie eben die früheren Nationalspieler Götz Müller, Vize-Olympiasieger Andreas Mollandin und Andreas Lante, Stephan Felix, Marco Giese, Dirk Hilpisch sowie weitere Aktive, Jugendtrainer, –betreuer und Eltern kümmerten sich rührend um die jungen Gäste.


 

Natürlich hofft der Verein, dass die Aktion einigen Kindern dauerhafte Lust auf Hockey gemacht hat und diese irgendwann auch als Nachwuchsspieler in den Verein kommen werden. Dass Hockey süchtig machen kann, bewies die Teilnahme vieler aktiver Jugendliche des LHC, die sich die "Hockey-Olympiade" natürlich ebenfalls nicht entgehen lassen wollten.

 

An den einzelnen Stationen ging es um Ziel- und Passgenauigkeit. Es mussten auch ein Slalomparcours umdribbelt werden und die Kugel mit dem Stock möglichst lange in der Luft gehalten werden.

Die Bälle mussten auf bestimmte Punkte im Tor geschossen oder genau in den Raum gepasst werden. Je näher die Kugeln am Idealpunkt lagen, umso mehr Punkte gab es für die Gesamtwertung. Mit dem Zielen auf Dosen wurden Schlenzbälle geübt.

 

Da das Wetter ebenfalls stimmte, erwies sich der „LHC -Hockey Day“ als Supersache, die hoffentlich im kommenden Jahr eine Fortsetzung finden wird.


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Mädchen A gegen Eintracht Frankfurt deutlich überlegen - 6:0!

05.05.2013. Unsere in der Meisterschaftsrunde antretenden Mädchen A haben am Samstag im ersten Heimspiel der Saison gegen Eintracht Frankfurt einen 6:0 Sieg erspielt.
Frisch ausgestattet mit den lang ersehnten neuen Trikots der Clubline startete man gegen einen Gegner, der bzgl. seiner Spielstärke im Vorfeld schwer einzuordnen war.

 

Die „Grünen“ erspielten sich sehr rasch eine deutliche Feldüberlegenheit, ließen aber zunächst die von den Trainern geforderte Ballkontrolle vermissen. So bestimmte man zwar in der ersten Hälfte klar das Geschehen, führte aber zur Pause „nur“ mit 2:0.


In den 2.ten 30min zeigten die Mädels immer wieder eine gute Spielanlage und erspielten sich recht viele Torraumszenen, welche letzten Endes zum hoch verdienten 6:0 führten. In puncto Ballsicherheit, Raumaufteilung, Passspiel und Zweikampfverhalten gibt es noch einiges zu trainieren, wenn man mit den Besten in Hessen konkurrieren möchte.

 

Es spielten:
Franka Wolf im Tor, Hannah Sandner, Maike Behlau, Katharina Dehm, Joline Langel, Mimi Rudloff (1), Moira Gerber, Katie Wagner (1), Pauli Balser (1), Helena Rist, Elena Seip, Lina Dzierzawa (1), Maybrit Archner (1), Maren Wolf (1).
Roberta Schickel musste wegen der am vergangenen Wochenende erlittenen Gesichtsverletzung noch passen, ist aber schon bald wieder einsatzfähig!

 

Am nächsten Spieltag (nach dem Pfingstwochenende mit Turnier in Essen !!) tritt man auswärts beim noch verlustpunktfreien SC 1880 Frankfurt an.

 

Mädchen C: Trotz Niederlagen ist die Entwicklung positiv!

05.05.2013. Die Mannschaft ist neu zusammengesetzt und hatte zum Auftakt drei starke Gegner in Wiesbaden vor sich.
Im Spiel gegen Rüsselsheim gab es zwar eine verdiente 0:3-Niederlage, aber nach dem die Angst vor dem Gegner gewichen ist, spielten die LHC-Mädels ganz ordentlich mit.

 

Das zweite Spiel gegen den Wiesbadener THC ging deutlich verloren, dabei waren alle Mädels vermutlich beeidruckt vom guten Kombinationsspiel der Gegnerinnen.

Zum Abschluss zeigten die Mädels von Trainer Mirco Hanke vor allem kämpferisch eine starke Vorstellung. Einige gute Spielzüge über die rechte Seite hat auch gezeigt, dass das Training bereits erste Früchte trägt. Trotz des 0:2 konnten die Mädchen zufrieden nach Hause fahren, weil es positive Ansätze zu sehen gab.


Es spielten: Fee Müller, Mavie Winter, Lea Pacheco, Elisa Brötz, Lena Braun, Zara Becker, Greta Wahl, Hannah Stein, Emilia Heinz.

Männliche Jugend B gewinnt bei Eintracht Frankfurt mit 0:4

05.05.2013. Am vergangenen Sonntag hatte die MJB ihr zweites Punktspiel gegen Eintracht Frankfurt. Unsere Jungs übten nach dem Anpfiff, wie gewollt vom Trainer, Druck aus. Nach etwa 10 Minuten auf der Uhr kam der Gegner das erste Mal vor unser Tor, was aber harmlos für unseren Keeper Leo Kirchner war.

 

Eintracht Frankfurt hatte viele Fehlpässe, diese Chancen wurden aber nicht von unseren Jungs genutzt. Nach 15 Minuten nahm dann der Trainer der Eintracht eine Auszeit. Der Zwischenstand war 0:0.


Inzwischen hatten die Limburger mehr als fünf Ecken, die aber nicht ins Tor gingen. Dann in der 28 Minute und der achten Ecke entstand das erste Tor für Limburg durch Aaron Klausnitzer 0:1. Danach gab es bis zur Halbzeitpause keine aufregenden Aktionen von beiden Mannschaften.


In der zweiten Hälfte baute der LHC sofort wieder Druck auf, wodurch die Frankfurter die Bälle schnell verloren haben. Nach ca. 2 Minuten auf der Uhr spielte Max Müller den Ball in den Kreis und ein Spieler von Frankfurt fälschte den Ball so ab, dass er ins Tor rollte (Eigentor). Das war das 0:2 für den LHC.

 

In der 15 Minute gab es die 11 Ecke für den LHC,  woraus aber leider nur ein Lattentreffer wurde. Dann weiter in der 16 Minute gab es einen Freischlag am Kreis für Limburg. Max M. führte diesen schnell aus, indem er mit dem Ball auf das Tor lief und abzog. Der Ball schlug unten rechts in der Ecke ein. 0:3 für Limburg.

 

Hier folgte ein Kommentar eines Frankfurter Zuschauers wegen mangelhafter Zuordnung:  „ Die Aus-Linie musst du nicht decken.“ In der 25 Minute wurde der Ball vorm Frankfurter Tor abgefälscht,  sodass Felix voll abziehen konnte. Auch dieser kraftvolle Schlag führte zum Tor. 0:4 Endstand für den LHC.

 

Es spielten: im Tor Leo Kirchner, Max Müller, Leo Horz, Tristan Nebgen, Aaron Klausnitzer, Lukas + Simon Höhn, Joni Wolf, Emilio Funk, Raphael Groos, Matteo Jung, Joachim Roth und Felix + Frank Vorberger

1. Punktgewinn für LHC-Damen

05.05.2013. Die Damen des Limburger Hockey-Club haben in der Feldhockey-Verbandsliga ihren ersten Punkt geholt. Das Tabellenschlusslicht erkämpfte sich verdient ein 2:2 gegen den Tabellenvierten Offenbacher RV im Eduard-Horn-Park und hätte mit ein bisschen mehr Glück und Leidenschaft sogar gewinnen können.

 

Denn Trainer Daniel Reinhardt bescheinigte seinem Team, von Anfang an sehr gut ins Spiel gefunden und die Fehler der letzten Partie gut abgestellt zu haben. Das Passspiel funktionierte und die Limburgerinnen hielten auch in den Zweikämpfen gut dagegen. Obwohl Offenbach sich keineswegs als leichter Gegner erwies, kam der LHC verdient zum 1:0. Nach einer Strafecke traf „Caro“ Dechent.

 

Leider ruhte sich das Heim-Team danach aber etwas auf seinen Lorbeeren aus und wurde schwächer. Der Gast dominierte nach dem Seitenwechsel nun das Spiel und wandelte den Rückstand in eine 2:1-Führung um. Was für den LHC spricht, ist, dass er darauf eine Reaktion zeigte und die letzte Viertelstunde noch einmal voll aufdrehte.

 

Der Einsatz wurde mit einem wunderschönen Treffer zum neuerlichen Ausgleich belohnt. Lisa Collée gelang ein toller Alleingang, den sie mit einem Traumtor mit der argentinischen Rückhand in den Winkel abschloss. „Offenbach kann richtig gut Hockey spielen, aber das Spiel hat gezeigt, dass wir eigentlich mehr Potenzial haben“, lautete Reinhardts Fazit.

 

Die Schwächephasen hätten vor allem mit der Motivation der Spielerinnen zu tun. Wenn diese jedoch stimme und mal über einen längeren Zeitraum konstant bleibe, dann sei noch eine richtig erfolgreiche Rückrunde möglich.

 

Limburg: Sophia Stähler, Caro Dechent (1 Tor), Lea Dzierzawa, Livia Rosenberg, Hannah Kaiser, Laura Sandner, Rosa Wuth, Franziska Neu, Lisa Collée (1), Christiane Schmitt, Magdalena Löwenberg, Laura Dzierzawa, Alexandra Euler.

1b-Herren unterliegen Spitzenreiter

0.5.05.2013. Der Limburger HC 1b hat die große Heim-Sensation über Spitzenreiter VfL Marburg in der 1. Verbandsliga verpasst und nach 4:2-Führung durch einen Einbruch in der Schlussphase noch 4:7 verloren. Während Marburg weiter dem Oberliga-Aufstieg entgegenstrebt, verbleibt der LHC auf dem vierten Tabellenplatz.

 

Den einen oder anderen Sieg möchte Spielertrainer Remo Wierschke in der Rückrunde aber schon noch einfahren, um in Sachen Klassenverbleib auf Nummer sicher zu gehen. Was Wierschke in der ersten Halbzeit von seinem Team sah, war seiner Meinung nach sensationell. Zwei Mal wurde kampfstark ein Rückstand ausgeglichen, und dann drehte die Heimmannschaft fantastisch auf.

 

Limburg spielte sich in einen Rausch, ging hochverdient mit 4:2 in Führung und hätte Chancen gehabt, sogar auf 6:2 zu erhöhen. „Wir haben Marburg 40 Minuten zur Verzweiflung gebracht“, so Limburgs Spielertrainer. Doch eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung sorgte für die Wende.

 

Wierschke ärgert sich, dass die Unparteiischen eine Strafecke für Limburg zurücknahmen, „im Gegenzug dann eine für Marburg gaben, die keine war und zu einem Tor führte“. Durch das 3:4 kippte die Partie. Marburg witterte jetzt frische Morgenluft und zeigte eindrucksvoll, warum es auf Platz eins steht.

 

Der Gast nahm nun das Heft in die Hand und drehte blitzschnell das Ergebnis. Nach dem neuerlichen Rückstand für Limburg fehlte dann die letzte Motivation, noch einmal dagegenzuhalten. Da einige ältere Spieler wie die Ex-Nationalspieler Olaf Jung und Andreas Mollandin im LHC-Kader standen, mangelte es gegen Ende dann auch bei manchen an Kraft, nach verlorenen Bällen immer wieder mit nach hinten zu kommen.

 

Der VfL nutzte dies eiskalt aus und schloss in der Schlussphase seine pfeilschnellen und hochgefährlichen Konter zum etwas hoch ausgefallenen Endergebnis ab.

Limburg: Christof Kirchner, Moritz Müller, Henry Stehle, Ralf Jeuck, Moritz Nebgen, Andreas Mollandin, Georg Fachinger, Christian Predikant, Andreas Möbius, Lukas Schmitt (2 Tore), Olaf Jung (1), Stefan Baer, Till Nebgen, Peter Schmich, Remo Wierschke (1).

1.Feldhockey-Regionalliga: LHC rutscht durch Derbyschlappe endgültig in Abstiegssumpf

05.05.2013. Beim Limburger Hockey-Club herrscht nach der 2:4(0:2)-Derbyschlappe gegen den Rüsselsheimer RK endgültig Alarmstufe Rot. Denn wäre jetzt Saisonende, wäre der LHC in die 2. Regionalliga abgestiegen. Das bisherige Schlusslicht TuS Obermenzing siegte mit 5:4 beim TB Erlangen und verdrängte den LHC eine Woche vor dem direkten Duell in München nächsten Sonntag auf den letzten Platz der Süd-Gruppe. Der Rückstand der Limburger auf den sicher rettenden sechsten Platz hat sich durch die neuerliche Niederlage auch auf zwei Punkte vergrößert. Die HG Nürnberg sicherte sich überraschend ein 3:3 gegen Spitzenreiter Rot-Weiß München. Dafür kann sich Rüsselsheim bei den Franken bedanken, denn die Opelstädter sind jetzt wieder bis auf zwei Punkten an den Bayern im Aufstiegskampf dran. Limburg hat ganz andere Sorgen. Es folgt das schwere Auswärtsspiel bei Rot-Weiß München, und wenn auch kommenden Sonntag das Keller-Derby beim TuS Obermenzing verloren gehen würde, wäre der LHC dann vier Spieltage vor Saisonende abgeschlagener Tabellenletzter. Trainer Marcus Gutz kündigte nach dem Rüsselsheim-Spiel zwar nach wie vor kämpferisch an, an den Schwächen seines Teams hart arbeiten zu wollen.

Doch ob technische Mängel und fehlende Antrittsschnelligkeit einiger Akteure so kurzfristig behoben werden können, bleibt abzuwarten. Das größte Problem ist aber die Harmlosigkeit im Sturm. Selbst der Wechsel von Kay Tomas nach der Pause von hinten in den Sturm erbrachte nicht die erwünschte Wirkung. Der Einsatz der heimischen Spieler im Derby stimmte über weite Strecken. Erschreckend war aber, dass die Leistung kaum noch etwas mit manch tollen Vorstellungen zu Saisonbeginn zu tun hatte. Das liegt sicherlich nicht nur am Fehlen der verletzten Litzinger-Zwillinge, Philipp Koch und Max Polk. Auch Ex-Nationalspieler Andreas Lante mit seiner Klasse fehlt an allen Ecken und Enden. Gegen Rüsselsheim feierte Ex-Nationalspieler Götz Müller zwar sein Comeback und erfüllte mit dem wichtigen 1:2 sein Soll. Aber selbst Müller musste erkennen, dass es mit zunehmendem Alter und abnehmendem Training trotz technischer Finesse schwer ist, in der dritten Liga noch zu bestehen. Offen gesagt war Rüsselsheim auch weit entfernt von der Qualität früherer Jahre und wird in dieser Form bei einer 2.Liga-Rückkehr dort sicher gleich wieder Probleme bekommen. Für den LHC reichte die Qualität aber, der sich einfach zu viele Stockfehler erlaubte. Teilweise sah Trainer Gutz „ein kopfloses Spiel“, in dem viele „mit sich selbst beschäftigt waren“. In einer nicht gerade zur Sahne-Kategorie gehörenden Partie scheiterten beide Teams bei ihren wenigen Möglichkeiten am ungenauen Abschluss oder den beiden überzeugenden Keepern. Neben Felix Schneider war auf Limburger Seite Torwart David Schneider noch der beste Akteur auf dem Platz und hielt, was zu halten war. Leider verwandelte der Favorit aber eiskalt seine erste Strafecke und erhöhte noch in der „Schockstarre“ der Limburger auf 2:0. Der Rückstand schien die Hausherren zu beeindrucken und vieles deutete darauf hin, dass der das Heft zunehmend in die Hand nehmende Gast einem sicheren Sieg entgegenstreben würde. Das 1:2 Müllers fiel in Überzahl wegen Zeitstrafe aus dem Nichts, und als Laurens Meurer nur knapp eine Minute später mit einem energischen Schuss der Ausgleich gelang, glaubte der LHC-Anhang plötzlich wieder an ein Wunder. Was aber für Rüsselsheim spricht, ist, dass sich die Jungs vom Ruder-Klub von den Gegentreffern nicht beeindrucken ließen und LHC-Schwächen in der Schlussphase eiskalt ausnutzten. Torwart David Schneider wehrte die Kugel in einer Druckphase der Gäste dummerweise genau auf einen freistehenden Stürmer ab, der mit dem 2:3 „Danke“ sagte. Trotzdem wäre für die Lahnstädter noch nichts verloren gewesen, wenn Verteidiger Hans Schneider nicht einen völlig Blackout gehabt hätte. Er hatte genug Zeit, einen Schlenzball  sicher zu stoppen, schlug aber unbedrängt an der Kugel vorbei. So konnte ein Rüsselsheimer ohne Gegenspieler auf Limburgs Kasten zulaufen und nutzte das unerwartete Geschenk zur endgültigen Entscheidung.

Limburg: David Schneider, Laurens Meurer (1 Tor), Johannes Zubrod, Hans Schneider, Matthias Kreß, Christian Predikant, Felix Schneider, Lars Schmitt, Markus Bäder, Sebastian Sauer, Benedikt Faustmann, Kay Tomas, Götz Müller (1), Julien Collée, Lukas Schmitt.     

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Ein schöner Tag: A-Knaben des LHC gewinnen den "LHC-Cup"

Max Schütt an der Kugel dribbelte die Gegner aus wie einst in der Bundesliga Vater Alex
Max Schütt an der Kugel dribbelte die Gegner aus wie einst in der Bundesliga Vater Alex

28.04.2013. Die A-Knaben des Limburger Hockey-Clubs haben sich beim "LHC-Cup" großes Selbstvertrauen für die kommenden Samstag um 12 Uhr mit einem Heimspiel gegen den SC 1880 Frankfurt (Eduard-Horn-Park) startende Vorrunde der Hessenmeisterschaft geholt.

 

Die Elf von Trainer Dirk Hilpisch gewann erstmalig ihr eigenes Vorbereitungsturnier durch ein verdientes 1:0 im Endspiel über Bietigheim. Dritter wurde Favorit Uhlenhorst Mühlheim, der sich im kleinen Finale mit 3:1 nach Siebenmeterschießen gegen Düsseldorf durchsetzte.

 

Auch Limburg hatte im Halbfinale gegen diesen Gegner mit 3:1 nach Siebenmeterschießen gesiegt. Peters hatte zunächst die Führung der nordrhein-westfälischen Hauptstädter ausgeglichen. LHC-Keeper Nils Jonas ließ im Straßfstoßschießen keinen Gegentreffer zu, während auf Limburger Seite im Duell 3:3 Peters und dann Jannis Collée sicher verwandelten.Folglich brauchte ein dritter Limburger Schütze gar nicht mehr anzutreten.

 

Die Vorrunde hatte der LHC noch auf Platz vier beendet, nach drei Siegen, vier Niederlagen und einem Unentschieden. Die Lahnstädter hatten sich ihre Kräfte aber offenbar am besten eingeteilt und liefen dann in den entscheidenden Momenten in der Finalrunde zur Höchstform auf.

 

Trainer Dirk Hilpisch berichtete, dass es nicht einfach gewesen sei die neue Mannschaft für die Punktrunde einzuspielen, da einige B-Knaben in den Kader aufgerückt seien. Gerade diese hätten das Team aber eindeutig bereichert und besser gemacht. Mit der spielerischen Leistung und kämpferischen Einstellung beim „LHC-Cup“ zeigte sich der Trainer sehr zufrieden, der nun mit einer gesunden Portion Optimismus in die Feldrunde geht

N. Jonas (Torwart), T. Peters, L. Kirchner, P. Jordan, L. Seck, M. Eder, K. Marucci, M. Lingner, A. Kathilu, C. Slatter, M. Schütt, J. Colleé, L. Schmitt, K. Jankowski, O. Schön
N. Jonas (Torwart), T. Peters, L. Kirchner, P. Jordan, L. Seck, M. Eder, K. Marucci, M. Lingner, A. Kathilu, C. Slatter, M. Schütt, J. Colleé, L. Schmitt, K. Jankowski, O. Schön

Denn der Turniersieg werde den jungen Spielern noch einmal zum passenden Zeitpunkt Auftrieb geben. LHC-Hockeyabteilungsleiter Stefan Seck nahm die Siegerehrung als Vereinsvertreter vor und dankte den Mannschaften für die Teilnahme und tollen Sport, sowie allen Eltern, Trainern und Betreuern, die die Nachwuchssportler das komplette Wochenende super unterstützt hätten.

 

Ein großes Lob hatte Seck auch für das Organisationsteam um Anja Nebgen sowie die vielen Helfer aus der Elternschaft übrig. Toll sei, zu sehen, mit welcher Begeisterung immer noch so viele Kinder und Jugendliche dem Hockeysport nachgehen würden, wie er es selbst früher auch getan habe, freute sich der Abteilungsleiter.

 

Alle Mannschaften traten mit Urkunden und Geschenken den Nachhauseweg an.
Der Limburger Turniersieg gelang in folgender Besetzung: Nils Jonas (Torwart), Thomas Peters, Leo Kirchner, Paul Jordan, Luca Seck, Moritz Eder, Karim Marucci, Max Lingner, Alex Kathilu, Christopher Slatter, Max Schütt, Jannis Colleé, Lennard Schmitt, Khetho Jankowski und Ole Schön.

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Sensationeller Saisonauftakt der Mädchen B: Sieg beim Rüsselsheimer RK

Hinten v.l.n.r.: F. Sander, S. Wüst, L. Jordan, M. Archner, L. Wahl, S.Yurov, Co-Trainer M. Kress.Vorne v.l.n.r.: Trainer M. Hanke, C. Arndt, M. Rudloff, M. Dasbach, L. Ranglack, S. Ahlbach.
Hinten v.l.n.r.: F. Sander, S. Wüst, L. Jordan, M. Archner, L. Wahl, S.Yurov, Co-Trainer M. Kress.Vorne v.l.n.r.: Trainer M. Hanke, C. Arndt, M. Rudloff, M. Dasbach, L. Ranglack, S. Ahlbach.

28.04.2013.Nach einer starken Vorbereitung starteten die Mädchen B auch furios in die Feldsaison 2013.Im schweren Auftaktspiel beim Rüsselsheimer RK gelang ein verdienter 2:1-Auswärtssieg.

Die LHC-Mädels gingen nach einem Turniesieg in Rheydt gegen vier Westteams und einem starken Testspiel gegen Wiesbaden sehr selbstbewusst in das Auswärtsspiel. Das Kombinationsspiel über rechts klappte sehr gut und so gab es schnell die erste richtige Chance. Nach einer harten Flanke von Sherine Ahlbach gelang Lina Wahl bereits nach 3 Minuten das 1:0. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit machten die Limburgerinnen mächtig Druck. Da die Abwehr zu weit aufgerückt war, kassierte der LHC in der 11.Minute aber das 1:1. So ging es in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit erspielten sich die Mädels von Trainer Mirco Hanke viele Chancen und kämpften verbissen um den Siegtreffer. Dies gelang dann kurz vor Schluss Stürmerin Maren Archner. Damit gelang den Mädchen B ein sensationeller Auftakt in die Feldsaison.

Es spielten: Lena Jordan, Stefi und Sofie Yurov, Fenja Sander, Sarah Wüst, Miriam Rudloff, Clara Arndt, Lina Wahl(1), Marie Dasbach, Sherine Ahlbach, Luisa Ranglack, Maren Archner(1).

1b in Verbandsliga mit Remis gegen SKG Frankfurt

29.04.2013.Der Limburger HC 1b und die SKG Frankfurt haben sich in der 1. Verbandsliga den Spielanteilen nach verdient mit 1:1 getrennt. Dadurch bleiben beide Teams im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Die Freude bei den Gästen beim Schlusspfiff war aber größer, da Limburg sich vorher schon einen Sieg ausgerechnet hatte.

 

Anfangs waren die Hausherren im Albert-Collée-Stadion auch überlegen und konnten durch einen Treffer von Benedikt Kirchberg in Führung gehen. Danach wurde die Partie aber ausgeglichener und die SKG kam ebenfalls zu einigen vielversprechenden Chancen. Obwohl die Mischung zwischen alten und jungen Spielern bei Limburg stimmte und Routiniers wie Joachim Brötz oder Vize-Olympiasieger Andreas Mollandin öfter mal im gegnerischen Schusskreis auftauchten, schaffte der LHC kein weiteres Tor mehr.

 

Die kampfstarke Frankfurter Elf machte sich durch schwachen Abschluss ebenfalls selbst das Leben schwer, traf aber wenigstens einmal zum aus ihrer Sicht angestrebten 1:1. Da beide Kontrahenten sich in der Schlussphase nicht mit einem Punkt zufriedengeben wollten, wurde es noch einmal hektisch.

 

Die Partie wurde ruppiger, es wurde viel gemeckert. Und plötzlich standen gegen Ende wegen Zeitstrafen zehn Limburger gegen neun Mainstädter auf dem Platz. So konnten sich die Schützlinge von Spielertrainer Remo Wierschke noch einmal in Überzahl in der generischen Hälfte festsetzen und hätten bei drei Strafecken in Serie durchaus noch den Sieg schaffen können. Von daher trauerte Trainer Wierschke schon den zwei möglichen zusätzlichen Zählern nach, gab aber genauso fair zu, dass Frankfurt sich das 1:1 über das ganze Spiel gesehen schon verdient hatte.


Limburg: Müller, Baer, Moos, Jeuck, Kirchberg (1), Predikant, Weber, Mollandin, Fachinger, Wierschke, Brötz, Meurer, Nebgen, Stehle. 

1. Feldhockey-Regionalliga: LHC rutscht auf Abstiegsplatz ab

28.04.2013 Der Limburger Hockey-Club steht erstmalig in der laufenden Feldrunde auf einem Abstiegsplatz. Die Elf von Trainer Marcus Gutz verlor auch beim Tabellenfünften TB Erlangen mit 0:1(0:1) und fiel dadurch auf den vorletzten Platz der Südgruppe der 1.Regionalliga zurück. Denn das bisherige Schlusslicht HG Nürnberg schaffte auch gegen den TSV Schott Mainz einen Sieg (3:1)  und steht mit sieben Zählern jetzt einen Punkt vor den Lahnstädtern.

 

Zwei Punkte schlechter liegt nur noch der Münchner TuS Obermenzing, zu dem der LHC übernächstes Wochenende reisen muss. Die Situation in Limburg ist aktuell sehr brenzlig, da es je nach Abstiegssituation der Bundesligen im Süden im ungünstigsten Fall drei Absteiger geben könnte, Limburg aber nach Abschluss der Hinrunde vier Punkte auf den sicheren fünften Platz aufzuholen hat.

 

Und an den kommenden beiden Wochenenden warten ausgerechnet die beiden nur schwer zu schlagenden Spitzenteams Rüsselsheimer RK (nächsten Samstag, 16 Uhr, Eduard Horn-Park) sowie übernächsten Samstag auswärts Tabellenführer Rot-Weiß München mit seinen Auslandslegionären.

 

Die Rot-Weißen haben sich Samstag durch ein knappes 3:2 in Rüsselsheim um vier Punkte vom ärgsten Verfolger im Meisterschaftsrennen abgesetzt und somit einen „Big Point“ in Richtung 2.Bundesliga-Aufstieg erzielt. Für Limburg dagegen geht es nach dem vielversprechenden Saisonstart in der dritten Liga nur noch ums nackte Überleben.

 

Obwohl mit den verletzten Litzinger-Zwillingen und Max Polk sowie dem beruflichen verhinderten Julien Collée wichtige Spieler fehlten, verkaufte sich Limburg bei Erlangen mit Lars Schmitt und Eike Oedekoven neu im Kader aber teuer. LHC-Trainer Marcus Gutz bescheinigte seinen Spielern durchweg eine gute kämpferische Leistung, durch die der Gast in Franken die Partie in Hälfte eins völlig ausgeglichen gestalten konnte.

 

Leider für die Hessen hatten die Jungs vom Turnerbund aber mehr Zielwasser getrunken und markierten kurz vor Pausenpfiff per Strafecke das wichtige 1:0. Limburg kann nicht vorgeworfen werden, in der zweiten Hälfte nicht alles versucht zu haben, die Partie noch zu drehen. Limburg war nun sogar deutlich überlegen und erspielte sich zahlreiche Chancen.

 

Was Marcus Gutz aber große Sorgen macht, ist, dass die vorhandenen Möglichkeiten seiner Meinung nach teils auf erbärmliche Weise vergeben wurden. Und auch, dass von drei Strafecken keine versenkt wurde, ist für den LHC-Trainer in der aktuellen Situation höchst ärgerlich. Gutz macht aber genauso die Schiedsrichter für die ärgerliche Schlappe mitverantwortlich.

 

In Hälfte zwei sei ein ins Tor gehender Schuss der Limburger im Schusskreis vom gegnerischen Keeper berührt worden, was er von der Bank aus genau gesehen habe. Nach dem aktuellen Regelwerk wäre das laut Gutz ein durch Eigentor gültig erzielter Treffer zum 1:1 gewesen. Doch die Schiedsrichter hätten die Berührung der Kugel durch den Keeper nicht gesehen.

 

Was Limburgs Trainer traurig findet, ist, dass der Torwart auf Nachfrage der Unparteiischen die Berührung noch abgestritten habe. Aber Erlangen brauchte die Punkte eben selbst dringend selbst, um sich vom Tabellenende abzusetzen. Folglich wäre es blauäugig, in einer solch wichtigen Spielszene Unterstützung vom Gegner zu erwarten, auch wenn dies eine große Geste im Sinne des Fairplay gewesen wäre.         

Limburg: David Schneider, Tomas, Hans Schneider, Felix Schneider, Bäder, Koch, Meurer, Andrei, Predikant, Schmitt, Sauer, Faustmann, Bünning, Zubrod, Kreß, Oedekoven

Der Limburger Hockey-Club steht erstmalig in der laufenden Feldrunde auf einem Abstiegsplatz. Die Elf von Trainer Marcus Gutz verlor auch beim Tabellenfünften TB Erlangen mit 0:1(0:1) und fiel dadurch auf den vorletzten Platz der Südgruppe der 1.Regionalliga zurück. Denn das bisherige Schlusslicht HG Nürnberg schaffte auch gegen den TSV Schott Mainz einen Sieg (3:1)  und steht mit sieben Zählern jetzt einen Punkt vor den Lahnstädtern. Zwei Punkte schlechter liegt nur noch der Münchner TuS Obermenzing, zu dem der LHC übernächstes Wochenende reisen muss. Die Situation in Limburg ist aktuell sehr brenzlig, da es je nach Abstiegssituation der Bundesligen im Süden im ungünstigsten Fall drei Absteiger geben könnte, Limburg aber nach Abschluss der Hinrunde vier Punkte auf den sicheren fünften Platz aufzuholen hat. Und an den kommenden beiden Wochenenden warten ausgerechnet die beiden nur schwer zu schlagenden Spitzenteams Rüsselsheimer RK (nächsten Samstag, 16 Uhr, Eduard Horn-Park) sowie übernächsten Samstag auswärts Tabellenführer Rot-Weiß München mit seinen Auslandslegionären. Die Rot-Weißen haben sich Samstag durch ein knappes 3:2 in Rüsselsheim um vier Punkte vom ärgsten Verfolger im Meisterschaftsrennen abgesetzt und somit einen „Big Point“ in Richtung 2.Bundesliga-Aufstieg erzielt. Für Limburg dagegen geht es nach dem vielversprechenden Saisonstart in der dritten Liga nur noch ums nackte Überleben. Obwohl mit den verletzten Litzinger-Zwillingen und Max Polk sowie dem beruflichen verhinderten Julien Collée wichtige Spieler fehlten, verkaufte sich Limburg bei Erlangen mit Lars Schmitt und Eike Oedekoven neu im Kader aber teuer. LHC-Trainer Marcus Gutz bescheinigte seinen Spielern durchweg eine gute kämpferische Leistung, durch die der Gast in Franken die Partie in Hälfte eins völlig ausgeglichen gestalten konnte. Leider für die Hessen hatten die Jungs vom Turnerbund aber mehr Zielwasser getrunken und markierten kurz vor Pausenpfiff per Strafecke das wichtige 1:0. Limburg kann nicht vorgeworfen werden, in der zweiten Hälfte nicht alles versucht zu haben, die Partie noch zu drehen. Limburg war nun sogar deutlich überlegen und erspielte sich zahlreiche Chancen. Was Marcus Gutz aber große Sorgen macht, ist, dass die vorhandenen Möglichkeiten seiner Meinung nach teils auf erbärmliche Weise vergeben wurden. Und auch, dass von drei Strafecken keine versenkt wurde, ist für den LHC-Trainer in der aktuellen Situation höchst ärgerlich. Gutz macht aber genauso die Schiedsrichter für die ärgerliche Schlappe mitverantwortlich. In Hälfte zwei sei ein ins Tor gehender Schuss der Limburger im Schusskreis vom gegnerischen Keeper berührt worden, was er von der Bank aus genau gesehen habe. Nach dem aktuellen Regelwerk wäre das laut Gutz ein durch Eigentor gültig erzielter Treffer zum 1:1 gewesen. Doch die Schiedsrichter hätten die Berührung der Kugel durch den Keeper nicht gesehen. Was Limburgs Trainer traurig findet, ist, dass der Torwart auf Nachfrage der Unparteiischen die Berührung noch abgestritten habe. Aber Erlangen brauchte die Punkte eben selbst dringend selbst, um sich vom Tabellenende abzusetzen. Folglich wäre es blauäugig, in einer solch wichtigen Spielszene Unterstützung vom Gegner zu erwarten, auch wenn dies eine große Geste im Sinne des Fairplay gewesen wäre.          

 

Limburg: David Schneider, Tomas, Hans Schneider, Felix Schneider, Bäder, Koch, Meurer, Andrei, Predikant, Schmitt, Sauer, Faustmann, Bünning, Zubrod, Kreß, Oedekoven

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1. Feldhockey-Regionalliga: 1. Herren verlieren gegen Schlusslicht Nürnberg

22.04.2013. Der Limburger Hockey-Club hat im ersten Heimspiel nach der Winterpause einen herben Rückschlag erlitten. Gegen schwache Nürnberger unterlagen die Lahnstädter in der 1.Regionalliga nicht einmal unverdient mit 1:2(1:1). Die Franken als Schlusslicht der Südgruppe rückten den Schützlingen von Trainer Marcus Gutz somit bis auf zwei Zähler auf den Pelz.

 

Dadurch droht dem Gruppensechsten jetzt sogar der bittere Absturz in die Viertklassigkeit. Trainer Marcus Gutz bleibt nach der Partie aber nach wie vor dabei, dass der Kader die Qualität für die 1. Regionalliga hat. „Unsere Spieler haben es ja auch gegen die HG Nürnberg die erste Viertelstunde bewiesen", lautete sein Fazit.

 

Was er aber überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist, dass seine Mannschaft danach völlig den Faden verlor. „Man kann ihn ja mal verlieren, aber das Problem ist, dass wir ihn bis Spielende nicht wiederfinden“, so Gutz. Den Sieg der Gäste hält der LHC-Trainer für verdient, weil die HG Nürnberg engagiert und sehr ballsicher agiert habe.

 

Was mit dem Limburger Team los ist, wissen die Spieler selbst nicht. In der Vorbereitung hatten sie noch die meisten der Tests gegen Regionalliga-Gegner gewonnen. Doch im Albert-Collée-Stadion agierten sie Samstag, als es ernst wurde, über weite Strecken plötzlich wie ein Absteiger. Das kann nicht nur am Fehlen der langzeitverletzten Stefan Litzinger und Max Polk sowie von Routinier Andreas Lante liegen, der bereits wieder über einen Rücktritt vom Rücktritt nachdenkt.

 

Faule Ausreden wie mangelnde Erfahrung kann es beim LHC auch ohne die Drei aber nicht geben. Denn die Nürnberger waren fast nur mit blutjungen Aktiven angetreten und wären an diesem Nachmittag von einer halbwegs funktionierenden Einheit locker zu schlagen gewesen. Dass die schwachen Franken nicht noch höher gewannen, lag an ihrem miserablen Abschluss und am guten Limburger Keeper David Schneider, der beim Zwischenstand von 1:2 sogar noch einen Siebenmeter parierte.

 

Leider erwischten selbst erfahrene Spieler wie Meurer, Bäder, Faustmann oder Sauer insgesamt einen durchwachsenen Tag. Der in die Abwehr beorderte Kay Tomas fehlte im Sturm, der große Harmlosigkeit ausstrahlte.

 

Von den Nachrückern aus der 1b konnte sich keiner wirklich aufdrängen. Einzig und allein Philipp Koch deutete an, dass er langfristig die spielerische Qualität und die richtige Einstellung für die Stammformation besitzt. Zu allem Übel verletzte sich in der Partie auch noch der zweite Litzinger-Zwilling Frederik.

 

Dabei hatte das Spiel hatte für Limburg vielversprechend begonnen. In der Anfangsphase spielte der LHC ordentliches Hockey. Spätestens nach dem frühen 1:0 durch Markus Bäder nach toller Meurer-Flanke schienen die Hausherren den Gast sicher im Griff zu haben.

 

Es hätte auch locker weiter auf den nötigen und möglichen Sieg hinauslaufen können, wenn weitere Möglichkeiten nicht leichtsinnig vergeben worden wären. Aber Sauer, Faustmann und Tomas per Strafecke scheiterten mit ihren Schüssen. Ebenfalls konnten die Hessen nicht eine einzige Strafecke verwerten.

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1. Herren siegen gegen Essen, Bonn und Darmstadt

08.04.2013. Zum Beginn der Feldsaison-Rückrunde fand am vergangenen Wochenende ein Vorbereitungsturnier der Herrenhockey-Regionalliga statt. Der LHC empfing im Albert-Collée-Stadion folgende Mannschaften: Blau Weiß Köln, THV Bonn und ETUF Essen (RL West), ATV Leipzig (RL Ost), TEC Darmstadt (2. RL Süd).Der Mannschaft von Trainer Marcus kann nach 3 Siegen und 2 Unentschieden zuversichtlich in die Feldsaison 2013 blicken.

Freitag 05.04. Team 1 Team 2 Ergebnis
19:00 Uhr Limburger HC ETUF Essen 5:1
       
Samstag 06.04.  
15:00 Uhr ETUF Essen Limburger HC 0:0
16:00 Uhr ETUF Essen ATV Leipzig 0:0
17:00 Uhr ATV Leipzig Limburger HC 1:1
       
Sonntag 07.04.  
12.00 Uhr THV Bonn Limburger HC 0:2
15.00 Uhr Limburger HC TEC Darmstadt 2:1
10.00 Uhr ETUF Essen TEC Darmstadt
11.00 Uhr Blau Weiß Köln ATV Leipzig
12.00 Uhr THV Bonn Limburger HC

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Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im LHC für 2013/2014

Das FSJ im LHC ist eine tolle Herausforderung für Dich: Übernimm Verantwortung für Dich und andere, arbeite mit Kindern und Jugendlichen zusammen, versuche Dich mit neuen Aufgaben und Projekten, die Dich und den LHC voranbringen!!!

 

Teamgeist ist gefragt! Das Tolle am FSJ im LHC: Du bist nicht allein! Dazu brauchst Du Offenheit für andere, ein gutes Feeling für die eigene Rolle und auch die Klarheit, Deine eigenen Ideen und Themen einzubringen. Und das gehört dazu: Vieles wird neu sein, einiges wird bekannt sein und alles wird Dich forden. Im FSJ kannst Du lernen, was im Studium oder in der Ausbildung wichtig ist: Sich selbst reflektieren, mit schwierigen Situationen und mit Kritik umgehen, Ideen in Projekte bringen, planen und umsetzen und das Gefühl haben, wenn etwas richtig gut läuft!!!

 

Was sicher ist: Das FSJ ist kein Job wie viele andere. Du triffst die Entscheidung, Deine Zeit für andere einzusetzen - und natürlich auch für Dich. Mit Deinem Engagement übernimmst Du Verantwortung, soziale Verantwortung in einem Verein, der durch Dich etwas für die Gesellschaft tun kann. Das ist der LHC: Wir sind Familie!

 

Schick uns Deine Bewerbung an info@limburger-hc.de!

Wir freuen uns auf Dich!

Paul Lissek koreanischer Nationaltrainer

22.02.2013. Neuigkeiten aus Fernost: Der bekannte Limburger Spieler, Trainer und international anerkannte Trainer Paul Lissek ist zum Nationaltrainer der koreanischen Nationalmannschaft berufen worden. Wir wünschen unserem Ehrenmitglied des LHC viel Erfolg in Südkorea!

Lissek feiert sein großes Comeback auf der internationalen Hockey-Bühne. Wie der 65-Jährige mitteilt, hat er einen Vertrag als Nationaltrainer der südkoreanischen Herren-Nationalmannschaft unterschrieben. Mit seinem neuen Team will der deutsche Olympiasieger-Macher von Barcelona 1992 nächstes Jahr den Heimvorteil nutzen und mit Südkorea in Incheon Asienmeister werden.

 

Das Fernziel ist die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro. „Ich versuche mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln, das Beste aus der Mannschaft herauszuholen”, sagt Lissek. Dieses Unternehmen betrachte er auch für sich selbst als Experiment.

 

Er könne derzeit selbst kaum sagen, ob ihm das gelinge und das große Ziel Rio wirklich zu verwirklichen sei. Nach den ersten Trainingseinheiten mit der neuen Mannschaft berichtet „Pauli“ aber, dass ihn der Charakter der Spieler begeistere. Trotz der kommunikativen Schwierigkeiten arbeiteten alle großartig mit und steckten die extrem widrigen Witterungsverhältnisse problemlos weg.

 

Zu Zeiten als Berater der australischen Nationalmannschaft 2009 erhielt er erstmals von den Koreanern ein Angebot, die Damennationalmannschaft zu trainieren, “was ich dann leider nicht realisieren konnte”.

 

Seine Entscheidung, jetzt das neue koreanische Angebot, anzunehmen, Herren-Cheftrainer zu werden, sei ihm aber leicht gefallen, da das nach seinen Trainer- und Beraterfunktionen in Malaysia und Australien noch einmal eine große Herausforderung für ihn sei, die er nicht habe ablehnen können.

Er erfahre in Korea von allen Seiten große Zuneigung und Unterstützung. Auch von den Medien sei er mit Vorschusslorbeeren überschüttet worden, erzählt Lissek begeistert. Die Erwartungshaltung an ihn sei aber sehr hoch. Die Anfrage des koreanischen Verbandes kam für den Erfolgstrainer kurz vor Weihnachten völlig überraschend, obwohl er in der Vergangenheit mit diesem immer mal wieder in Kontakt gestanden habe.

 

Das gute Verhältnis habe sich bereits zu seinen Zeiten als deutscher Bundestrainer entwickelt, wo er mit dem damaligen koreanischen Head-Coach Kim Sang Ryul ein freundschaftliches Miteinander gepflegt habe.

 

Lisseks einziges Problem war laut dem Limburger, dass er dem Deutschen Hockey-Bund (DHB) nach den Olympischen Spielen 2012 in London mündlich zugesagt habe, dort 2013 wieder als offizieller Berater einzusteigen, was besonders von Bundestrainer Markus Weise und Sportdirektor Heino Knuf unterstützt worden sei.

 

„Das wäre ebenfalls eine großartige Herausforderung gewesen, mich wieder in diesem starken Umfeld einbringen zu dürfen“, gibt Paul Lissek offen zu. Der DHB habe aber großes Verständnis dafür gezeigt, dass er sich für das hochinteressante Angebot aus Südkorea entschieden habe, und so habe er sich Mitte Januar dorthin aufgemacht.rk